PES 2018 PC PS4 ONE

PES 2018: Spieletipps/Tricks

Torwartschwächen nutzen
Die Torhüter in PES 2018 haben eine eklatante Schwäche vorzueisen: Flanken als Kopfball solltet ihr möglichst oft auf die kurze Ecke platzieren. Entweder stehen die Schlussmänner nicht optimal oder sie begehen einen kapitalen Fehler und legen sich ein Ei ins Nest. Das klappt auch bei Eckbällen, sofern der Gegner euch nicht entsprechend abdeckt.

Pressing des Gegners zum eigenen Vorteil nutzen
Besonders online werdet ihr immer wieder auf Gegner treffen, deren einzige Verteidigungsvariante Pressing lautet. Macht euch die Lauferei eures Gegners zu Nutze und lasst auch den Ball entsprechend viel laufen, so dass euer Gegner unnütz Energie verschwendet bei seinen Akteuren. Setzt er euch ständig nach, wird er spätestens Mitte der zweiten Halbzeit förmlich um Luft ringen, spätestens dann könnt ihr das Heft in die Hand nehmen.

Kühlen Kopf bewahren
Generell solltet ihr bei eigenem Ballbesitz Ruhe bewahren und eher abwarten, wie euch der Gegner attackiert. Grätscht er gerne, könnt ihr mit geschickten Körperdrehungen dafür sorgen, dass er rasch damit aufhören wird, weil ihm ein oder zwei Spieler mit roten Karten vom Platz geschickt werden. Überraschende Richtungswechsel sind ein probates Mittel, um einen Gegner komplett auf dem falschen Fuss zu erwischen. Auch das plötzliche Abstoppen und blitzschnelle Weiterlaufen funktioniert gut gegen menschliche Spieler.

PES 2018 Screenshot


Langsames Dribbeln
Es ist erstaunlich, aber speziell im Mehrspielermodus ein interessantes Mittel. Da rund 80 Prozent aller Pro Evolution Spieler die Sprinttaste bei Ballbesitz ständig nutzen, wenn auch nur in den Zweikampfsituationen, um am Gegenspieler vorbeilaufen zu können, rechnet kaum jemand damit, dass jemand mal langsam dribbelt. Dabei liegt der Vorteil auf der Hand: ihr habt erheblich mehr Ballkontrolle, könnt die Richtung rasch wechseln und sobald ihr am Gegner vorbeigekommen seid, kann immer noch ein kurzer oder langer Sprint angezogen werden.

Fouls
Wenn es gar nicht anders geht oder die Emotionen hochkochen, setzt man auch gern mal die Blutgrätsche ein. Achtet darauf, nicht direkt von hinten in die Beine zu gehen, das gibt direkt die rote Karte! Semmelt euren Gegenspieler lieber knapp seitlich um oder brutal von vorne. Optimalerweise spielt ihr vorher auch noch den Ball, dann setzt es eine gelbe Karte, die ihr aber locker verkraften könnt. Grätscht eure Gegner nur im absoluten Notfall als letzter Mann um, die rote Karte ist sonst unvermeidlich!

Eckbälle
Durch die Eckball-Varianten könnt ihr eure Kontrahenten wunderbar austricksen. Wechselt euch bei den Varianten ab, so dass sich die Verteidigung nicht darauf einstellen kann. Spielt auch mal eine kurze Ecke, variiert aber auch mit längeren Flanken, die ihr dann zurück in den Gefahrenbereich köpfen oder passen könnt. Eure Verteidiger solltet ihr nur im Falle eines Rückstandes nach vorne beordern, ansonsten ist die Kontergefahr gegen eure entblößte Abwehr einfach zu groß.

Liga-Modus
Zu Beginn der Liga solltet ihr in den ersten Spielen möglich keine grösseren taktischen Änderungen vornehmen, zumindest wenn ihr eine der schwächeren Mannschaften übernommen habt. Die angebotenen Standardaufstellungen sind meist gut dazu geeignet, euer Team in Form zu bringen. Im späteren Saisonverlauf könnt ihr euren Jungs dann eure eigene Taktik auf´s Auge drücken, um erfolgreich zu sein. Ein weiterer Tipp für die Meister-Liga: wechselt regelmäßig eure Spieler aus, wenn ihr ein Spiel sicher im Griff habt. Eure Mannen ermüden sehr schnell, wenn sie sich in mehreren Spielen hintereinander verausgaben müssen und sind dann in der Folgepartie kaum noch zu gebrauchen. Rotation ist hier das Mittel zum Erfolg.

Angriff
Variiert euer Angriffsspiel. Euer Gegner stellt sich rasch auf euch ein, wenn ihr grundsätzlich beispielsweise Flankenläufe ansetzt oder nur mit hohen Pässen operiert. Wenn ihr Probleme im Passspiel habt, solltet ihr darüber nachdenken, euren Kickern neue Aufgaben zuzuweisen. Einen dribbelstarken Stürmer mal als hängende Spitze zu bringen kann genauso Wunder bewirken, wie einen sehr schussstarken Angreifer ins Mittelfeld zu stellen und ihn mal aus der Entfernung draufhalten zu lassen. Zieht sich euer Gegner stark in die eigene Hälfte zurück, solltet ihr eure Abwehrspieler mit in das Aufbauspiel einbeziehen, um zum einen den Gegner ein Stück herauslocken zu können und zudem auch mehr Anspielstationen im Mittelfeld zu haben.

Abwehr
Hohe Verteidigungslinien sind gegen Spieler, die mit vielen tödlichen Pässen und schnellen Spitzen agieren, eine äußerst schlechte Wahl. Zieht in diesem Fall lieber die Innenverteidiger ein Stück zurück, um nicht in unnötige Laufduelle zu geraten. Lasst eure Gegner auf euch zukommen und rennt nicht hinterher mit dem defensiven Mittelfeldspieler. Eine korrekte Aktion mit dem Verteidiger reicht, um den Ball abzujagen, sofern ihr das Timing richtig beherrscht. In den meisten Fällen wird euer Gegenspieler eh versuchen, sich den Ball weit vorzulegen. Genau in diesem Moment attackiert ihr den Ball, grätscht oder passt direkt auf einen anderen Verteidiger mit einem Rutscheinsatz und langem Bein. Denkt darüber nach, auf die Taste "Manuelle Strategie" eine zweite Formation zu legen, für den Fall, dass ihr eure Abwehr verstärken müsst, da euer Gegner euch mehr und mehr unter Druck setzt. Auch das Mittelfeld kann so rasch dicht gemacht werden, wenn ihr zum Beispiel auf eine 4-5-1 Formation setzt.

PES 2018 Facts

  • GenreSimulation und Sport: Sport
  • Release14. September 2017
  • EntwicklerKonami
  • PublisherKonami
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