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Nintendo: gamescom 2017 Special

Auf der gamescom ist immer viel los. Wir haben uns mit unzähligen Entwicklern und Publishern getroffen und uns den heißesten Scheiß zeigen lassen. Bei Nintendo ging es unter anderem um Metroid: Samus Returns und den SNES Mini.

Im Osten wenig Neues

Die gamescom 2017 begann mit Nintendo für uns sehr gemütlich. Zwar gab es nicht viel Neues für uns zu sehen, dennoch war es schön, noch ein zweites Mal an Mario Odyssey Hand anzulegen und erneut festzustellen, dass der Hersteller hier auf einem sehr guten Weg ist. Auch eine zweite Runde Fire Emblem Warriors hat uns gutgetan. Waren wir beim Post-E3-Event doch noch sehr verwirrt von dem Spiel, lief die zweite Runde, bei der wir auch gleich noch ein paar neue Charaktere zu Gesicht bekamen (zum Beispiel den Bogenschützen Takumi), wesentlich besser. Mit etwas Unterstützung konnten wir sowohl unsere Primär- als auch Sekundärziele schnell ausfindig machen und erlangten so auch eine bessere Übersicht über die Karte. Das Kampfsystem konnte erneut überzeugen und bietet durch die Möglichkeit, während der Schlacht den Charakter zu wechseln und die verschiedenen Fähigkeiten zu kombinieren, ein hohes Maß an Abwechslung. Wer also auf Spiele à la Dynasty Warriors steht, der wird vermutlich auch an Fire Emblem Warriors Gefallen finden.

https://www.youtube.com/watch?v=wGQHQc_3ycE

Doch Nintendo tischte uns nicht nur Altbackenes auf. Während wir bisher Metroid: Samus Returns nur von Weitem begutachten durften, konnten wir diesmal selbst das Metroid-2-Remake ausprobieren. Nach einer kurzen Einleitung, in der die Geschehnisse des ersten Teils resümiert werden, beginnt direkt die Action. In gewohnter Manier springen und schießen wir uns durch die ersten Tunnel des Planeten SR388. Samus Returns vermittelt dabei ein vertrautes Metroid-Spielgefühl, nur besser. Denn anstatt einfach nur die Grafik aufzupolieren, hat sich Nintendo ein paar Dinge einfallen lassen, um den Spielern das Leben zu erleichtern. So haben wir nun die Möglichkeit, via Gedrückthalten des linken Bumpers frei zu zielen, was die Treffsicherheit bei Gegnern, die in einer Diagonalen zu uns stehen, deutlich erhöht. Auch können wir nun Markierungen auf der Karte setzen. Somit wird es für uns wesentlich einfacher, im späteren Spielverlauf zu Orten zurückzufinden, die wir zu einem früheren Zeitpunkt noch nicht betreten konnten. Das erspart eine Menge Sucherei.

Zu guter Letzt haben noch einen kurzen Blick auf den bald erscheinenden SNES Mini geworfen. Mit 20 Spieleklassikern bietet die alteingesessene Miniatur-Heimkonsole ein solides Angebot, um die Nostalgiemaschine richtig auf Touren zu bringen. Doch es gibt nicht nur Altbewährtes auf der kleinen Konsole. Erstmals haben Spieler die Möglichkeit, Star Fox 2 zu spielen. Der Nachfolger des beliebten Do-a-barrel-roll-Shooters sollte eigentlich bereits 1995 erscheinen, wurde allerdings kurz vor Release eingestampft. Zwar kursierten in den letzten Jahrzehnten unzählige ROMs durch das Internet, doch nun ist das Spiel erstmals legal und vollständig erwerbbar. Ebenfalls eine schöne Spielerei sind die verschiedenen Bildschirmeinstellungen des SNES Mini. Denn neben der Original-Auflösung können wir auch zwischen dem 4:3-Bildverhältnis und einem simulierten Bildschirmflimmern wählen.

Damit endete auch schon unser Besuch bei Nintendo, der gezeigt hat, dass das japanische Unternehmen nicht auf große, aufregende Neuerungen angewiesen ist, sondern mit Beständigkeit und stetig ansteigender Verbesserung der eigenen Marken besticht.

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