The LEGO Movie Videogame PC PS3 PS4 360 ONE NWU 3DS PSV

The LEGO Movie Videogame: Preview

Das LEGO-Franchise ist längst nicht mehr nur durch die vielen Spielzeuge im entsprechenden Fachhandel bekannt. Dank der Welt der Videospiele konnte man sich ein zweites Standbein aufbauen, das in den vergangenen Jahren zusehends an Grösse gewonnen hat. Kein Wunder, denn LEGO hat sich bekannte Marken wie Star Wars oder Batman geschnappt, um sie mit dem eigenen Klötzchenstil zu verbinden. Bei den Fans konnten die bunten Abenteuer in vielen Fällen Zuspruch erhalten. Bald kommt mit The LEGO Movie Videogame ein weiterer Ableger in den Handel. Vorab konnten wir auf der gamescom 2013 einen Blick auf das Geschehen werfen.

Ein Held wider Willen

Mit den LEGO-Figuren ist wohl so mancher Spieler in seiner Kindheit aufgewachsen. Neben verschiedenen Freizeitparks und den erwähnten Videospielen kommt nun sogar ein Kinofilm in die Lichtspielhäuser, der eine eigene Geschichte rund um die kleinen Figuren zu erzählen hat. Und was darf da natürlich nicht fehlen? Ganz klar: eine Videospielumsetzung. Diese hört auf den eindeutigen Namen The LEGO Movie Videogame und wird passend zum Streifen im Jahre 2014 in die Läden kommen. Dabei ist eine Veröffentlichung für alle gängigen Systeme geplant, womit PC, PlayStation 3, Xbox 360 sowie die Wii U bedient werden sollen. Darüber hinaus sind Versionen für PlayStation 4, Xbox One sowie für die beiden Handhelds PlayStation Vita und Nintendo 3DS geplant.

The LEGO Movie Videogame Bild

Das Spiel richtet sich mit seinen Inhalten ganz nach dem Film, weshalb die Handlung komplett nachgespielt wird. Dabei rückt der überaus unscheinbare Hauptcharakter Emmet in den Fokus der Geschichte. Der Recke hat keinerlei Besonderheiten zu bieten. Er ist ein einfacher Bauarbeiter, lässt sich kaum von anderen Figuren unterscheiden und geht eigentlich nur seiner täglichen Arbeit nach. Klingt also nicht gerade nach einer typischen Hauptfigur. Jedoch gilt es für eine Gruppe ausserordentlicher Helden, wieder einmal die Welt zu retten. Genau da kommt Emmet ins Spiel, denn durch einen nicht ganz ersichtlichen Zufall denken sämtliche Retter, dass auch Emmet ein Superheld ist. Auf ihm lastet nun die Zukunft der Welt, doch da der vermeintliche Held völlig talentfrei und tollpatschig ist, soll dies für allerhand lustige Situationen sorgen.

In der Tat wirkt die Prämisse wieder einmal überaus passend gewählt. Die Macher der LEGO-Spiele verstehen es, witzige Situationen mit dem entsprechenden Charme zu verzieren. Die Welt des Videospiels ist wie gehabt überaus bunt gehalten und soll sowohl längst erwachsene oder auch junge Spieler ansprechen. Eine Besonderheit fällt einem in Sachen Design allerdings gleich zu Beginn ins Auge: Während in vergangenen Ablegern lediglich Einzelheiten in der LEGO-Optik gehalten wurden und daher viele Objekte durchaus aus anderen Welten hätten entspringen können, soll sich dies bei The LEGO Movie Videogame grundlegend ändern. Jedes Haus, jeder Baum und jedes sonstige Gebilde wurden mit LEGO-Steinen errichtet, was ziemlich nett aussieht. Zudem hat man dafür gesorgt, dass sich auch die Figuren deutlich mehr wie Spielzeuge bewegen.

Gewohntes Gameplay

Während sich das Design zum Teil durchaus verändert hat, bleibt das grundlegende Spielprinzip grösstenteils bekannt. Die LEGO-Figuren verfügen nämlich über vielfältige Fähigkeiten, die je nach Charakter unterschiedlich sind. Emmet ist wie erwähnt Bauarbeiter, benötigt zum Errichten jedoch Anleitungen, die stellenweise in den Umgebungen versteckt sind. In einer Situation muss der Charakter beispielsweise zwei zerstörte Boxen aufbauen, um die faullenzenden Arbeiter mit der Musik zurück ans Werk zu locken. Daraufhin mündet die Situation in ein Minispiel, in dem munteres Knöpfchendrücken mit dem entsprechenden Timing angesagt ist. Alles recht bekannt, doch trotzdem immer noch spassig, wenngleich der Anspruch zum Teil eher gering ausfällt. Laut der Macher soll man zwar auch versagen können, doch ohne dabei grossartig bestraft zu werden.

The LEGO Movie Videogame Bild

Interessant erscheinen die Situationen, in denen man mit mehreren Figuren unterwegs ist. Die wirklichen Superhelden, darunter ein sehr alter und weiser Charakter, der als eine der Hauptfiguren zur Stelle steht, können zum Beispiel Dinge ohne Anleitung aufbauen. Zudem ist der besagte Recke blind und bewegt sich im Gegensatz zu den anderen Figuren über tiefe Abgründe, da er die Gefahr nicht erkennen kann. So bahnt man sich seinen Weg in den Levels voran und sorgt dafür, dass auch die anderen Helden zum Ziel kommen. Per Knopfdruck wechselt der Spieler zwischen den Protagonisten - alternativ kann eine weitere Person ohne Probleme mitten ins Geschehen einsteigen, wobei eben nur ein zweiter Controller notwendig ist.

The LEGO Movie Videogame führt einen aber nicht nur zu Baustellen oder ähnlichen Orten. Überall auf der Welt ist der Eifer der merkwürdig anmutenden Heldenriege erforderlich, weshalb man nach und nach verschiedenste Areale erforschen kann. Zwischendurch baut der Spieler aber nicht nur Objekte auf, sondern darf sie in manchen Situationen sogar zerstören. Mit dem Presslufthammer muss Emmet nämlich die oftmals prachtvollen Bauten dem Erdboden gleichmachen, um dort ganz schmucklose Gebäude entstehen zu lassen. Der Charakter scheint von allem Prunkvollen irgendwie abgestossen zu sein, schliesslich ist eben auch er als kompletter Durchschnitt zu betrachten. Ob das auch für das Spiel selbst gilt, wird man allerdings erst im nächsten Jahr erfahren können.

Ersteindruck von Daniel Dyba

The LEGO Movie Videogame ist das erste LEGO-Spiel, das auf einem eigenen Film basiert. Die Lizenz von der Lizenz quasi. Was langsam als ausserordentliche Geldmache angesehen werden könnte, wird viele junge und alte Spieler aber nach wie vor begeistern können. Der Grund ist klar, denn auch dieser Titel scheint den gewohnten LEGO-Charme wieder einmal bestens einsetzen zu können. Die Abschnitte wirken schon jetzt überaus lustig, wobei noch nicht ganz klar ist, ob der Story-Verlauf interessant bleiben wird. Die Macher versprechen jedoch eine Vielzahl an Charakteren, die mit ihren Fähigkeiten die abwechslungsreichen Areale unsicher machen wollen. Auch wenn es bis zum Erscheinen noch eine Weile dauern wird, können sich die Fans des Franchises wieder einmal auf ein Werk der bereits bekannten Gattung freuen.

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